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Von der Angst zur Leidenschaft: Mein Weg mit Botox und ästhetischer Medizin

Es war kurz nach meinem 30. Geburtstag als in meinem Umfeld plötzlich Botox in aller Munde war. Uns so fiel mir jeden Tag meine Zornesfalte im Spiegel mehr und mehr auf. Diese kleine Falte, die ich vorher kaum beachtet hatte, rückte immer mehr in den Fokus. Die Neugier wuchs, aber auch die Angst. Nach einigen Monaten hatte ich mich dann zum ersten Mal überwunden und mich behandeln lassen. Diese Entscheidung war der Anfang eines langen Weges, der mich heute zu meiner eigenen Praxis geführt hat.


Der erste Schritt: Überwindung und Skepsis


Der Gedanke an Botox war für mich anfangs wie ein Blind Date – voller Unsicherheit und der Angst, dass es am Ende nicht gut aussieht. Ich hatte Panik vor dem Unbekannten, vor möglichen Nebenwirkungen und davor, ob ich nach der Behandlung wie eine überraschend glatte Version von mir selbst aussehen würde. Trotzdem wagte ich den Sprung ins kalte Wasser und probierte es aus. Zwei Wochen nach der ersten Behandlung stand ich skeptisch vor dem Spiegel und fragte mich, ob ich jetzt eher wie ein strahlender Engel oder ein glattgebügelter Gartenzwerg wirke. Doch mit der Zeit entspannte sich mein Gesicht, und die Zornesfalte zog sich beleidigt zurück.


Diese Erfahrung war so positiv, dass ich sechs Monate später wieder eine Behandlung wollte. Es war der Moment, in dem ich begann, mich intensiver mit ästhetischer Medizin zu beschäftigen – schließlich wollte ich nicht nur gut aussehen, sondern auch wissen, was da alles so in meinem Gesicht vor sich geht!


Von der Patientin zur Expertin: Ausbildung und erste Erfahrungen


Nach meiner eigenen Behandlung wollte ich mehr wissen. Ich begann, Kurse zu besuchen und mein Wissen über Botox und andere ästhetische Verfahren zu vertiefen. Nebenbei arbeitete ich in verschiedenen Praxen, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Diese Zeit war entscheidend, um Vertrauen in meine Fähigkeiten zu gewinnen und die verschiedenen Techniken zu erlernen.


Dank der Unterstützung meiner großartigen Freundinnen konnte ich schließlich eine Webseite und einen Instagram-Account erstellen. Das war der Startschuss für meine eigene Praxis unter dem Namen Dr. Rox. Ohne ihre Hilfe und Unterstützung wäre dieser Schritt kaum möglich gewesen.


Die Balance zwischen Chirurgie und Ästhetik


Heute finde ich einen perfekten Ausgleich zwischen meiner Arbeit im Krankenhaus in der Chirurgie und meiner Leidenschaft für Ästhetik. Ich liebe alles, was mit ästhetischer Medizin, Regeneration und Longevity zu tun hat, genau so viel wie am Roboter Stunden lang operieren. Es ist faszinierend, wie kleine Veränderungen das Selbstbewusstsein stärken und das Wohlbefinden verbessern können.

Mehr als nur Botox: Mein erweitertes Angebot


In den letzten zehn Jahren habe ich nicht nur regelmäßig Botox-Behandlungen durchgeführt, sondern auch viele andere Verfahren erlernt und in meine Praxistätigkeit aufgenommen:


  • Sculptra für natürliche Volumenaufbau

  • Polynukleotide, Skinbooster, PRP zur Hautregeneration

  • Radiesse für langanhaltende Faltenbehandlung

  • RF Microneedling zur Hautstraffung

  • Juvelook



Diese Behandlungen biete ich nicht nur im Gesicht an, sondern auch im Dekolleté- oder Körper Bereich.


Warum ich meine Erfahrungen teile


Fast alle Behandlungen, die ich in meiner Praxis anbiete, habe ich selbst ausprobiert – ich bin quasi mein eigenes Versuchskaninchen! Das gibt mir die Gewissheit, meine Patientinnen und Patienten ehrlich und kompetent zu beraten. Ich finde es wichtig, authentisch zu sein und aus eigener Erfahrung zu sprechen. Das macht den Unterschied. Außerdem lege ich großen Wert auf eine umfassende Hautpflege, manchmal auch ein bisschen übertrieben – ich bin quasi der Picasso der Gesichtspflege! Ich verwende etwa 20 verschiedene Cremes und Seren, denn meine Haut hat schließlich auch ihre Launen. Täglich Sonnenschutz, das ist ein Muss! Eine LED-Maske gehört ebenfalls zu meiner täglichen Routine und wird konsequent genutzt – ich sehe damit aus wie ein futuristischer Superheld. Regelmäßige Besuche im Kosmetikstudio runden natürlich meine Pflege ab.


Tipps für alle, die mit Botox oder ästhetischer Medizin starten wollen


  • Informiere dich gründlich über die verschiedenen Methoden und Anbieter.

  • Lass dich von erfahrenen Experten beraten.

  • Hab keine Angst, Fragen zu stellen.

  • Beginne mit kleinen Schritten und beobachte die Wirkung.

  • Pflege deine Haut regelmäßig und ganzheitlich.


Fazit: Ein Weg, der sich lohnt


Mein Weg mit Botox und ästhetischer Medizin begann mit Angst und Skepsis, entwickelte sich aber zu einer echten Leidenschaft. Heute bin ich dankbar für jede Erfahrung, die ich gemacht habe. Sie hat mich nicht nur beruflich weitergebracht, sondern auch persönlich bereichert. Wer sich auf diesen Weg einlässt, sollte offen sein, sich Zeit nehmen und auf seinen Körper hören. Es lohnt sich, denn das Ergebnis ist nicht nur ein schöneres Äußeres, sondern auch mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude.


Wenn du neugierig bist oder Fragen hast, zögere nicht, dich zu informieren und auszuprobieren. Ästhetische Medizin kann mehr sein als nur ein Trend – sie kann ein Weg zu einem besseren Leben sein.


 
 
 

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